Kurze Vorabinfo:
LilaQ GPS Challenge SIBIU
Hart - Härter - LilaQ
Es war eine harte Woche - Tagesetappen von 250 km - und dies 7 Tage
lang.
Gesamtstrecke im Gelände 800 km (wie bei der Breslau).
Die gefahrene Höhenmeter waren innerhalb einer Woche 18500 m ( 2 x den
Mount Everest).
Gesamtfahrzeit für die ersten über 45 Stunden.
Es galt innerhalb der 5 Etappen (davon 2 mit 2 Tagesetappen) die
vorgegebenen GPS Punkte zu erreichen. Diese waren so gelegt, das die
normale Strecke über Straßen ein vielfaches länger dauerte als der direkte Weg.
Insgesamt 55 Wegpunkte gabe es zu erreichen. Das beste Team schafte 48
Punkte innerhalb der erlaubten Fahrzeiten. Überwachte wurde das ganze über Lilaboxen (GPS
Empfänger und GSM-Sendermodule) welche die Einhaltung des Korridors und die
Anfahrung der Wegpunkte überwachte.
Sieger nach den geschaften Wegpunkten:
1. Team Hellgeth Unimog: Christopher Wieland, Jürgen Hellgeth, Sebastian
Reichenbach und Franz Modl mit 48 Punkten
2. Team Cartek: York Neese, Torsten Müller, Reno Hahn und Neese Gerhard
mit 47 Punkten
3. Team Chily Wodka: Gindl Jörg, Koller Martin, List Norbert, Meissner
Wolfgang mit 37 Punkten
4. Team Pinzi und die starken Männer: Döller Rudolf, Heiß Günther,
Struzenberger Johann, Nischl Karl mit 29 Punkten
5. Team Fiasko Racing : Eder Marcus, Schachermayer Stefan,
Zuckerstätter Hannes, Helpferer Peter, Rittenschober Ursula mit 27 Punkten
Ungewollt wurde das LilaQ Team als Bergunstruppe eingesetzt. Meinolf
Dünninghaus rutschte beim Rückwärtsfahren vom Weg ab und lernte die
Tücken der Karpaten kennen. Sein Fahrzeug überschlug sich 16 x, rollte dabei
einen 300m langen Hang hinunter und schlug in 4m Höhe in die Bäume ein, worauf
es dann wie ein Stein nach unten viel. Beide Fahrer waren angeschnallt und
stiegen unverletzt aus dem 70 Höhenmeter !!! tiefer gelegenen Landeplatz
aus ihrem Fahrzeug aus.
Der Aussage der örtlichen Förster trotzend ("da braucht ihr einen
Bergungshubschrauber") suchte das LilaQTeam das Fahrzeug. Das
eingespielte Team Hähle, Nagy und Strasser zogen mit ihren mechanischen Winden das
Fahrzeug aus den Bäumen über den Steilhang zurück auf die Straße und
brachten es über diverse Holperwege nach 6 Stunden auf den am Wegesrand
stehenden Anhänger. Die beiden Bruchpiloten übernahmen nach der Aktion
die Servicetankstelle und feierten bis 5 Uhr früh bei der Siegesfeier ihren
"Rollover".
Die hervorrangende Organisation und Einholung von Genehmigungen wurde
von den Behörden begrüßt und eine Fortsetzung für 2011 vereinbart.





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