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Lila Tage Rumänien 2010
Kurze Vorabinfo:

LilaQ GPS Challenge SIBIU

Hart - Härter - LilaQ

Es war eine harte Woche - Tagesetappen von 250 km - und dies 7 Tage lang.
Gesamtstrecke im Gelände 800 km (wie bei der Breslau).
Die gefahrene Höhenmeter waren innerhalb einer Woche 18500 m ( 2 x den Mount Everest).
Gesamtfahrzeit für die ersten über 45 Stunden.

Es galt innerhalb der 5 Etappen (davon 2 mit 2 Tagesetappen) die vorgegebenen GPS Punkte zu erreichen. Diese waren so gelegt, das die normale Strecke über Straßen ein vielfaches länger dauerte als der direkte Weg. Insgesamt 55 Wegpunkte gabe es zu erreichen. Das beste Team schafte 48 Punkte innerhalb der erlaubten Fahrzeiten. Überwachte wurde das ganze über Lilaboxen (GPS Empfänger und GSM-Sendermodule) welche die Einhaltung des Korridors und die Anfahrung der Wegpunkte überwachte.

Sieger nach den geschaften Wegpunkten:

1. Team Hellgeth Unimog: Christopher Wieland, Jürgen Hellgeth, Sebastian Reichenbach und Franz Modl mit 48 Punkten

2. Team Cartek: York Neese, Torsten Müller, Reno Hahn und Neese Gerhard mit 47 Punkten

3. Team Chily Wodka: Gindl Jörg, Koller Martin, List Norbert, Meissner Wolfgang mit 37 Punkten

4. Team Pinzi und die starken Männer: Döller Rudolf, Heiß Günther, Struzenberger Johann, Nischl Karl mit 29 Punkten

5. Team Fiasko Racing : Eder Marcus, Schachermayer Stefan, Zuckerstätter Hannes, Helpferer Peter, Rittenschober Ursula mit 27 Punkten

Ungewollt wurde das LilaQ Team als Bergunstruppe eingesetzt. Meinolf Dünninghaus rutschte beim Rückwärtsfahren vom Weg ab und lernte die Tücken der Karpaten kennen. Sein Fahrzeug überschlug sich 16 x, rollte dabei einen 300m langen Hang hinunter und schlug in 4m Höhe in die Bäume ein, worauf es dann wie ein Stein nach unten viel. Beide Fahrer waren angeschnallt und stiegen unverletzt aus dem 70 Höhenmeter !!! tiefer gelegenen Landeplatz aus ihrem Fahrzeug aus.

Der Aussage der örtlichen Förster trotzend ("da braucht ihr einen Bergungshubschrauber") suchte das LilaQTeam das Fahrzeug. Das eingespielte Team Hähle, Nagy und Strasser zogen mit ihren mechanischen Winden das Fahrzeug aus den Bäumen über den Steilhang zurück auf die Straße und brachten es über diverse Holperwege nach 6 Stunden auf den am Wegesrand stehenden Anhänger.
Die beiden Bruchpiloten übernahmen nach der Aktion die Servicetankstelle und feierten bis 5 Uhr früh bei der Siegesfeier ihren "Rollover".

Die hervorrangende Organisation und Einholung von Genehmigungen wurde von den Behörden begrüßt und eine Fortsetzung für 2011 vereinbart.